Auch in Zeiten, in denen Mp3 Songs über diverse Internet und LTE Anbieter und Tarife online für jedermann frei zugänglich sind, hören nach wie vor viele Menschen Radio. Die Vorteile hierbei sind auch nicht von der Hand zu weisen:
Man hat eine bunte Mischung, statt immer nur die eigene Playlist rauf und runter zu hören. Hinzu kommt, dass man von Nachrichten, diversen Sondersendungen und weiteren Zwischenmoderationen profitieren kann. Außerdem hat der Hörer oft die Möglichkeit, durch Musikwünsche aktiv am Songverlauf eines Senders teilnehmen.
Da heutzutage in fast allen Haushalten mindestens ein Computer oder Laptop vorhanden ist, der zugleich über einen LTE Speedtest verfügt, lässt sich dies direkt mit dem Radiohören kombinieren. So ist kein gesondertes Gerät nötig. Gleichzeitig ist der Empfang, vorausgesetzt man verfügt über eine konstant schnelle Internetverbindung, oftmals um einiges besser, als mit einem handelsüblichen Radioempfänger.
Doch wie geht man vor, um Radio über das Internet hören zu können? – Das funktioniert relativ simpel. Erforderlich ist lediglich ein aktueller Mediaplayer. Unterstützt werden von den meisten Radiosendern die gängigen Anwendungen, wie der Quicktime Player, Winamp und der Windows Media Player.
Letzterer ist unter Microsoft Windows meist sogar vorinstalliert.
Nun muss lediglich die Website des Senders aufgerufen werden, den man hören will. Meist findet sich direkt auf der Startseite ein Hinweis “Webradio” oder Ähnliches. Nach dem Klicken hierauf wählt man den gewünschten Player, unter Umständen auch die eigene Internetverbindung (DSL, ISDN, Modem) und schon kann es losgehen.
Auch gut zu wissen: Das Radioprogramm, welches man am Laptop hört, kann mitgeschnitten werden. Dies fällt, solange man die Mitschnitte nicht verbreitet, nicht unter Raubkopiererei und ist somit völlig legal – ebenso wie es früher beim Aufnehmen auf Kassette der Fall war.
Um mitschneiden zu können, gibt es für viele Mediaprogramme zusätzliche Add-Ons, die man sich kostenlos herunterladen und addierend installieren kann. Für den Winamp-Player ist entsprechende Software beispielsweise in Form des sogenannten “Streamripper” Programms vorhanden.
Beachten sollte man zu guter Letzt, dass auch für das Hören von Radiosendern über das Internet Rundfunkgebühren, Stichwort GEZ, anfallen.